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Die Association Zen Internationale heute:

Le temple zen de la GendronnièreDank des partnerschaftlichen Zusammenwirkens im Rahmen der AZI erhält die Arbeit der einzelnen Mitglieder eine gemeinsame Ausrichtung. Derzeit widmet sich die AZI vor allem den im vorigen Abschnitt beschriebenen Aufgaben.

Die dynamische Prägung der Vereinigung spiegelt sich unter anderem darin, dass der Tempel La Gendronnière nicht mehr der einzige Ort ist, an dem Sommerlager ausgerichtet werden. Vielmehr organisieren auch die ehemaligen Schüler Meister Deshimarus seit vielen Jahren eigene Lager oder gründen eigene Tempel. Dennoch hat die Gendronnière als «Mutterhaus» ihren ganz eigenen Charakter bewahrt und gestattet es auch weiterhin sämtlichen Praktizierenden, ihre Praxis das ganze Jahr über zu vertiefen – sei es während der Sommer- oder der Winterlager.

So wie die kleinste Blume für die Schönheit des gesamten Frühlings unerlässlich ist, wächst und erstarkt auch die AZI durch die Beiträge eines jedes einzelnen ihrer Mitglieder.

 

a. Verbindungen nach Japan

Der starke Zusammenhalt innerhalb der AZI wirkt ebenso in die Verbindungen der Vereinigung zu dem Verwaltungsorgan der japanischen Sôtô–Zen–Schule, der Sôtôshu Shumucho, sowie in die Verbindungen zu den anderen (im Wesentlichen in Europa, aber auch in anderen Teilen der Welt angesiedelten) Sôtô-Zen-Gemeinschaften hinein.

Seit einigen Jahren haben die in der Vergangenheit von Meister Deshimaru geknüpften Beziehungen zu Japan einen neuen Aufschwung erfahren. Die AZI hat nunmehr einen festen Platz innerhalb der Sôtô-Zen-Schule inne und schlägt eine neue Seite im Buch ihrer Geschichte auf.

So beispielsweise wurden in den vergangenen zwei Jahren in der Gendronnière zwei Angos unter der Leitung der Sôtôshu organisiert. (Ango ist die Bezeichnung für die traditionellen 3-monatigen Ausbildungsperioden, welche von den Mönchen der Sôtô-Schule durchlaufen werden.) Diese Perioden boten Gelegenheit zur Vertiefung der Beziehungen zu den übrigen europäischen und amerikanischen Sanghas, sowohl auf Seiten der Kyoshis (der Lehrenden) wie auch auf Seiten der Schüler.

b. Verbindungen innerhalb Europas

cérémonieAuch in Europa engagiert sich die AZI ausgesprochen aktiv bei der Gestaltung des Zen-Lebens und pflegt Beziehungen zu den übrigen buddhistischen Sanghas der Sôtô-Zen-Schule in Europa — insbesondere zu den Sanghas in Deutschland und Italien, deren jeweilige Leiter nun offiziell durch die Sôtôshu Shumucho als Lehrende anerkannt sind. Die Öffnung der AZI zum europäischen Raum hin hat sich im Jahr 2007 anlässlich der Feier zum 40-jährigen Bestehen der Einführung des Sôtô-Zen in Europa im Tempel La Gendronnière konkretisiert.

 

 

c. Beziehungen zu anderen buddhistischen Schulen

40 ans de zen en EuropeIn Frankreich engagiert sich die AZI stark in der Union Bouddhiste de France (UBF), der Buddhistischen Vereinigung Frankreichs, die seitens der französischen Regierung als Ansprechpartner für buddhistische Themen und Belange anerkannt ist. Ziel der UBF ist der Zusammenschluss der buddhistisch orientierten Gruppierungen des Landes. Auch produziert die UBF die Fernsehsendung «Sagesses bouddhistes» (Buddhistische Weisheiten), welche wöchentlich am Sonntag Morgen auf France 2 ausgestrahlt wird und in der regelmäßig lehrende Mitglieder der AZI zu Wort kommen.

Von 2007 bis 2012 hatte
Olivier Reigen Wang-Genh den Vorsitz der UBF inne; gegenwärtig ist er Vizepräsident der Vereinigung.

 

d. Die AZI als internationales Netzwerk

Die AZI als internationales Netzwerk zählt 250 Praxisorte: 8 Tempel, 9 Zen-Zentren, 58 Dojos und 170 Zazen-Gruppen – dazu kommen die jeweiligen Ansprechpartner, von denen mehr als die Hälfte  in Frankreich zu erreichen sind. An allen diesen Orten wird die buddhistische Praxis in der Tradition des Sôtô-Zen gepflegt. Sie umfasst Zazen, Praxistage, Sesshins, Samu (Verrichtung von Arbeiten für die Gemeinschaft), Kesa-Nähen, Zeremonien, Tage der offenen Tür, Vorträge, kulturelle Veranstaltungen, interreligiöse Begegnungen, u.a.m.

Die AZI ist Ansprechpartner in allen Belangen der Praxis mit ihren vielfältigen Aspekten — von der traditionellen Klosterpraxis bis hin zur sozialen Alltagspraxis. Hierbei berücksichtigt sie die jeweils gegebenen, konkreten Umstände und die Vorstellungen der Praktizierenden. Die Organisation zählt offiziell über 2.000 Mitglieder; die unter ihrem Dach vereinten Praxisorte werden von etwa 10.000 Personen aufgesucht.

Mit ihrer Präsenz in Deutschland, Belgien, Kanada, Spanien, Italien, Großbritannien, Schweden, Frankreich und der Schweiz verkörpert sie die Energie all ihrer Mitglieder für den Dienst an der gesamten Gesellschaft.