Zen meditation (EN tempo)

Dâna house

Autres centres en France

Administrateurs :

Unterweisungen, Texte und Mitschriften


Hier erscheinen regelmäßig Texte aus dem Zazen-matinee, kusen und teisho (1.) und aus unserer Studiengruppe zu diversen buddhistischen Themenbereichen (2.):
 

I. Zazen-matinee kusen + teisho

 

Kusen und Teisho von Peter Horiki, Zazen-Matinée am 19.03.2017

"Das Haupthindernis in unserer Zeit ist Sanran. Dieser ewige innere Monolog, durch den wir uns Geschichten erzählen. Wir sind davon ganz absorbiert, meist ohne es zu wissen, die meiste Energie geht in diesen inneren Monolog und von der Welt um uns herum bekommen wir nichts oder nur wenig mit. Man ist auf je­den Fall nicht anwesend im Hier und Jetzt, ist nicht verbunden mit dem ganzen Kosmos, sondern bewegt sich nur im eigenen, egozentrischen Kosmos, den man die ganze Zeit aufrecht erhält mit seinen Geschichten."
 

II. Studiengruppe
 

1. Einleitung und das 1. skandha: rupa (4.2016) 

Nach dem Buddhas Tod rückte der Schwerpunkt buddhistischer Praxis immer mehr ab auf jnana « Wissen ». Man glaubte, das die Realität ein komplexes System von dharmas (denen man eine Eigensubstanz zuwies) ist, das man verstehen konnte und dass die Befreiung auf diesem Verständnis beruhte (Sarvastivada). Als Reaktion wurde Prajna paramita entgegengesetzt in 600 Bänden. Dessen Essenz (Herz) ist das Hannya Shingyo.

 

2. Das 2. + 3. skandha: vedana und samjna (5.2016) 

Jedes Lebewesen unterliegt einem unpersönlichen bedingten Prozess, in welchem gleichzeitig Bewusstsein (vijnana), Sinnesorgan (rupa) und Phänomen (rupa) zusammenwirken. Dieses Zusammenwirken von rupa und vijnana (wechselseitige Abhängigkeit) nennt man sparsa (Kontakt).

Auf diesen Kontakt folgt vedana.
„Was jemand fühlt (vedana), das nimmt er wahr (samjna).“
„Was jemand wahrnimmt, über das denkt er nach (samjna).“
„Mit diesen Konzepten als Quelle verfärbt er die wahrgenommen Formen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“

Ganzen Text herunterladen

 

3. Das 4. skandha: samskara (6.2016) 

Samskara: sam (Vereinigung), kara (Handlung; Ursache). Die Samskara stellen die Gesamtheit (Ansammlung = Skandha) der vergangenen Handlungen dar, die dann als Ursachen unserem Verhalten zugrunde liegen – es prägen und gestalten. Gängige Übersetzungen von Samskara sind: Eindrücke vergangener Handlungen (Samen), Gestaltungen, Geistesformationen, willentlicher Akt, bedingende und bedingte Faktoren.

 

4. Das 5. skandha vijnana (12.2016)

= vi (trennen, unterteilen, unterscheiden);
jnana (wissen) = Wissen durch den Akt der Unterscheidung =
Gewahrsein eines bestimmten Objekts im Unterschied zu einem Umfeld.

 

5. Die Zusammenfassung: Alle Skandhas sind ku (1.2017) 

In Samadhi von Zazen = Avalokiteshvara Bodhisattva während er tief prajna paramita praktiziert, ist sich gewahr, dass alle 5 Skandhas leer (= nur wechselseitige Abhängigkeit) sind. (Hannya Shingyo)

Ganzen Text herunterladen

 

6. Karma und Vipaka (4.2017)

Eine Karmische Tat ist eine Tat mit Folgen.Karma überträgt die Vergangenheit in die Gegenwart und beeinflusst die jetzige Tat. Jeder Akt (Ursache) hat zukünftige Folgen (Frucht, Wirkung). Durch vergangene Erfahrungen (= Taten, somit ist Erfahrung immer aktiv, nicht passiv) haben wir Assoziationen in Form von Interpretations- und Bedeutungsmustern als Samen gespeichert.

Ganzen Text herunterladen